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A-155-2 Miniature Analog Sequencer
Doepfer A-155-2
Das Modul A-155-2 ist ein kleiner, sehr kompakt aufgebauter Analog-Sequencer mit vielen Funktionen. Die Sequenz hat eine Länge von 8 Stufen. Für jede Stufe steht neben dem Drehregler für die Einstellung der Steuerspannung ein beleuchteter Taster zur Verfügung, der eine Reihe von Funktionen übernimmt: im Normalbetrieb wird mit dem Taster das Gate-Signal an der betreffenden Stufe gesetzt (Taster leuchtet) oder gelöscht (Taster leuchtet nicht). In Verbindung mit den Bedienelementen am unteren Rand haben die beleuchteten Taster aber weitere Funktionen: wird der Taster Function gedrückt gehalten, so kann - je nach Stellung des rechten Program-Schalters - mit den Leuchttastern die Funktion Sequenzlänge (Schalter in Position Limit), Laufrichtung (Schalter in Position Direct. = Direction) oder Preset-Verwaltung (Schalter in Position Preset) angewählt werden. Wird der Taster Ratcheting gedrückt gehalten, so kann - je nach Stellung des linken Program-Schalter mit den Leuchttastern ein 2-, 3- oder 4-faches Ratcheting für jede Stufe getrennt an- und abgeschaltet werden (Schalter in Position Rx2, Rx3 oder Rx4).
Ist die Funktion Direct. angewählt, so kann eine der folgenden Laufrichtungen mit den beleuchteten Tastern gewählt werden:
- Abwärts
- Aufwärts
- 2 x Abwärts (jede Stufe wird im normalen Tempo zweifach gespielt, nicht zu verwechseln mit Ratcheting x2, siehe unten)
- 2 x Aufwärts (jede Stufe wird im normalen Tempo zweifach gespielt, nicht zu verwechseln mit Ratcheting x2, siehe unten)
- Pendeln Typ 1 (Anfangs- und End-Stufe werden doppelt gespielt)
- 2 x Pendeln Typ 1 (jede Stufe wird zweifach, Anfangs- und End-Stufe vierfach gespielt)
- Pendeln Typ 2 (Anfangs- und End-Stufe werden einfach gespielt)
- Zufällig (Rnd)
- Ist die Funktion Limit angewählt, so kann mit den beleuchteten Tastern die Länge der Sequenz begrenzt werden. Dabei werden erste und letzte Stufe der Sequenz mit 2 Tastern angewählt.
- Ist die Funktion Preset angewählt, so kann mit den beleuchteten Tastern eines der 8 Presets abgerufen werden. In einem Preset werden die Parameter gesetzte Stufen, Laufrichtung, Sequenzlänge und Ratcheting gespeichert. Um eines der 8 gespeicherten Presets abzurufen, hält man den Taster Function gedrückt und betätigt kurz den betreffenden Leucht-Taster, während der Program-Schalter auf Preset steht. Um die momentan eingestellten Parameter in einem der 8 Presets zu speichern, geht man ähnlich vor, hält aber den betreffenden Leucht-Taster länger gedrückt (ca. 3 Sekunden).
Wird der Taster Ratcheting gedrückt gehalten, so kann - je nach Stellung des linken Program-Schalter mit den Leuchttastern 2-, 3- oder 4-faches Ratcheting für jede Stufe getrennt an- und abgeschaltet werden (Schalter in Position Rx2, Rx3 oder Rx4). Ist an der betreffenden Stufe bereits ein anderes Ratcheting angewählt, so wird dieses dabei überschrieben. Näheres zu der Ratcheting-Funktion ist bei dem Modul A-160-5 erklärt.
Mit den Tastern Start/Stop und Reset wird die Sequenz von Hand gestartet, gestoppt oder auf Anfang gesetzt. Für die Reset-Funktion steht auch ein externer Steuereingang Reset zur Verfügung.
Das Modul hat keinen eingebauten Clock-Generator. Das Tempo wird über dem Clock-Eingang von außen gesteuert, wobei die positive Flanke des eingehenden Clock-Signals den Sprung auf die nächste Stufe der Sequenz auslöst.
Der Spannungsbereich der vom Modul erzeugten Steuerspannung kann in 3 Bereichen mit dem Kippschalter Range umgeschaltet werden: 0...+1V / 0...+2V / 0...+4V. Die Steuerspannung wird an der Buchse CV ausgegeben. Die Spannung ist nicht quantisiert. Intern steht eine 2-polige Stiftleiste zur Verfügung, an der die Daten in Form von Midi-Signalen zur Verfügung stehen (Note On/Off ab Midi-Tonhöhe 36 auf Midi-Kanal 1). Hier kann intern ein Midi-CV-Interface angesteuert werden, falls quantisierte Steuerspannungen gewünscht sind, z.B. das geplante Micro-CV-Interface A-190-9.
Das Gate-Signal erscheint an der Buchse Gate. Die Pulsbreite des Gate-Signals wird dabei von der Pulsbreite des Clock-Signals bestimmt, sofern an der betreffenden Position kein Ratcheting angewählt ist.
| Weitere Artikelnummern: | A-155-2 |
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Doepfer Musikelektronik GmbH
Dieter Doepfer startete mit der Entwicklung eines Phasers für den damals sehr beliebten Selbstbausynthesizer Elektro Formant. Kurze Zeit darauf baute er mit dem PMS einen modularen Synthesizer, welcher mithilfe von Steckkarten erweitert werden konnte. Mit dem MAQ16/3 folgte 1992 dann ein Sequenzer, welcher in Zusammenarbeit mit Kraftwerk entwickelt wurde. In der Zwischenzeit machte sich Doepfer auch einen sehr guten Namen mit den hochwertigen Midikeyboardserien LMK, welche immer noch auf Bühnen und Studios in aller Welt zu finden sind.
1996 stellte Doepfer das A-100 Modularsystem auf der Frankfurter Musikmesse vor. Durch die Verwendung von Industriestandards, Dieters offene Art und Hilfestellung bei Modifikationen der Module entwickelte sich eine enthusiastische Community aus welcher letztendlich der Eurorackboom entstanden ist.